storytelling-roundtable-procedere

Stimmen zur Methode „RUNDGESPRAECH“ oder "magic round-tables":

Neben der Zeitbegrenzung sehe ich folgende große Vorteile der Methode: 1.) Motiviert die Redner zur Kürze und begrifflicher Klarheit, 2.) Gibt den Teilnehmern die Chance sich gegenseitig durch Weitergabe zu belohnen und aufzuwerten. Dadurch ist die Aussprache teilweise geradezu euphorisch, so habe ich das erlebt. 3.) Die Methode läßt sich wunderbar flexible für unterschiedliche Zeiträume (von 45 Minuten bis zu ein paar Stunden) einsetzten und in unterschiedliche Kontexte einbauen. - Nachdem ich die Methode kennengelernt habe haben wir sie sofort selber bei einer Veranstaltung eingesetzt. __Liudger Dienel__

Danke für Deine/Eure Einladung zum zeitverschenkenden Rundgespräch. So habe ich aus der zweiten Reihe eine neue Methode kennengelernt, die ihr wirklich gut, handlungsorientiert präsentiert habt. __Konrad Kutt__

Ich fand es interessant am Freitag und habe ein paar neue Ideen mitgenommen. __Franz-Reinhard Habbel__

Ich fand es erstaunlich, auf welche lockere Weise die TeilnehmerInnen, obwohl sie mit den Gedanken noch beim Essen waren, in eine ernsthafte und gute Runde involviert wurden, da hat die Methode ihr Ziel erreicht. __Torsten Schramm__

Die Methode ist besonders geeignet, um innerhalb eines vorher festgelegten Zeitraums verschiedene Meinungen/Positionen zu Wort kommen zu lassen. Besonders gefiel mir das hohe Maß an Selbstorganisation, das zu einer Priorisierung der vorgeschlagenen Themen führt und zum Verfahren Open Forum gehört. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Verfahren sinnvoll in verschiedenen Kontexten angewendet werden kann. __Nicolas Bach__

Die Methode ist auf jeden Fall spannend und interesssant, wie bei jeder Methode ist aber auch zu überlegen, ob sie für den Zweck, den ich verfolge, die angemessene Methode ist. Auf der Tagung bei der Friedrich-Ebert-Stiftung war aus meiner Sicht problematisch, dass vorher nicht genügend Zeit für die Erläuterung der Methode da war, so dass dann von der eigentlichen Zeit abends zu viel für die Erklärung der Methode aufgebraucht werden musste. Ich selbst habe mir, als wir die Methode auf einem Workshop letztens auf Anregung von Liudger mal ausprobiert hatten, vorher Flipcharts mit Ablauf und Regeln zusammengestellt, damit diese den Teilnehmern immer in kurz gefasster Form vor Augen sind.
Die Vorteile sehe ich darin, dass die Kostbarkeit von Zeit sehr deutlich vor Augen geführt wird. Das unterstützt zum einen, sich auf das Wichtigste, was man sagen will, zu beschränken, zum anderen, sehr gut zuzuhören. Auch wird der eigene Geltungsdrang ein bisschen gemäßigt, weil man auch eher entscheidet, auf eigene Beiträge zu verzichten, um die als wichtiger oder interessanter bepunkteten Vorschläge der anderen zu hören. Deshalb würde ich die Methode anwenden, wenn sehr zeitknapp und zielgerichtet mit großer Aufmerksamkeit verschiedene Vorschläge diskutiert werden sollen. Ich würde sie nicht anwenden, wenn das Thema noch sehr offen ist und das Bedürfnis noch ausgeprägt ist, Dinge auch bis zum vermeintlichen Ende ausdiskutieren zu wollen. Die Methode erfordert meiner Meinung nach eine erfahrene Moderation, denn gerade hierarchisch hoch stehende oder autoritär veranlage Personen lassen sich nicht gerne die "Zeit" zum Reden zuteilen und wegnehmen. Hier muss die Moderation erfahren und charmant zugleich sein und sehr konsequent. Außerdem braucht man eine Assistenz, denn moderieren und Zeit messen gleichzeitig finde ich schwierig.
Nochmal vielen Dank, dass Ihr die Methode vorgestellt und durchgeführt habt.
__Birgit Böhm__

Ich fand die angewandte Methode selbst ein innovatives Instrument, um die Organisation von Gesprächen in das Bewusstsein aller Teilnehmer zu bringen. Indem die Spielregeln des Gesprächs offen gelegt und zur Nutzung frei gegeben wurden, konnten inhaltliche Schwerpunkte bewusster fokussiert werden.
... Dein Loffer Gohl
- Christopher Gohl


Siehe auch: Rundgespräch „OUTCOMES“ 1990 – jetzt: http://open-forum.de/events/roundtable-outcomes.html